Um 9:30 in Burgos ausgecheckt und losgegangen - kein Regen sondern blauer Himmel. Der Weg aus Burgos heraus ist viel schoener als der Weg hinein. Ueber Tardajos erreiche auf recht guten Feldwegen Hornillos und uebernachte dort in der staedtischen Herberge. 15 Minuten spaeter sind alle Betten vergeben und es nur noch Platz in der Sporthalle. Pato und John sind auch da, aber in der Casa Rural. Auch die Franzosen aus Atapuerca sind wieder da, ausserdem ein Franziskanerpater aus Dorset, der mit dem aragonesischem Zweig angefangen hat. In der Kneipe gegenueber gibt es zwar ueberraschend schon ab 18 Uhr Abendessen, aber alles ist schon besetzt, so muss ich fast eine Stunde warten, bis die zweite Schicht dran ist. Ich esse mit einem hollaendischen pesionierten Lehrerehepaar aus Amersfort. Es gibt Melone mit Schinken und Fleischkloesschen mit Tomatensosse, dazu Rotwein und danach den ueblichen Flan - alles fuer 8,90 EUR. An der Bar nehme ich mit dem Hollaender noch einen Osborne.
Sonntag, 30. September 2012
Von Burgos nach Hornillos
Strecke: 21 km (↑ 220 m - ↓ 262 m) - TOTAL: 285 km
Um 9:30 in Burgos ausgecheckt und losgegangen - kein Regen sondern blauer Himmel. Der Weg aus Burgos heraus ist viel schoener als der Weg hinein. Ueber Tardajos erreiche auf recht guten Feldwegen Hornillos und uebernachte dort in der staedtischen Herberge. 15 Minuten spaeter sind alle Betten vergeben und es nur noch Platz in der Sporthalle. Pato und John sind auch da, aber in der Casa Rural. Auch die Franzosen aus Atapuerca sind wieder da, ausserdem ein Franziskanerpater aus Dorset, der mit dem aragonesischem Zweig angefangen hat. In der Kneipe gegenueber gibt es zwar ueberraschend schon ab 18 Uhr Abendessen, aber alles ist schon besetzt, so muss ich fast eine Stunde warten, bis die zweite Schicht dran ist. Ich esse mit einem hollaendischen pesionierten Lehrerehepaar aus Amersfort. Es gibt Melone mit Schinken und Fleischkloesschen mit Tomatensosse, dazu Rotwein und danach den ueblichen Flan - alles fuer 8,90 EUR. An der Bar nehme ich mit dem Hollaender noch einen Osborne.
Um 9:30 in Burgos ausgecheckt und losgegangen - kein Regen sondern blauer Himmel. Der Weg aus Burgos heraus ist viel schoener als der Weg hinein. Ueber Tardajos erreiche auf recht guten Feldwegen Hornillos und uebernachte dort in der staedtischen Herberge. 15 Minuten spaeter sind alle Betten vergeben und es nur noch Platz in der Sporthalle. Pato und John sind auch da, aber in der Casa Rural. Auch die Franzosen aus Atapuerca sind wieder da, ausserdem ein Franziskanerpater aus Dorset, der mit dem aragonesischem Zweig angefangen hat. In der Kneipe gegenueber gibt es zwar ueberraschend schon ab 18 Uhr Abendessen, aber alles ist schon besetzt, so muss ich fast eine Stunde warten, bis die zweite Schicht dran ist. Ich esse mit einem hollaendischen pesionierten Lehrerehepaar aus Amersfort. Es gibt Melone mit Schinken und Fleischkloesschen mit Tomatensosse, dazu Rotwein und danach den ueblichen Flan - alles fuer 8,90 EUR. An der Bar nehme ich mit dem Hollaender noch einen Osborne.
Samstag, 29. September 2012
Ruhetag in Burgos
Um 9:15 gehe ich aus dem Hotel und die nette Rezeptionistin sagt, dass es poquito regnet. Die Stadt schläft noch und Wind Kneipe auf dem Weg gut Kathedrale hat schon auf - Cafe von Leche und Tortilla. Ab 9:30 kann die Kathedrale besichtigt werden - 3,50 EUR inkl. Audioguide. Die Kathedrale ist wirklich eine der schönsten gotischen Kirchen. Alles ist wunderschön präsentiert, auch im Museum. Ohne Blitz kann alles fotografiert werden. Um 11 Uhr bin ich durch - es regnet immer noch poquito. Um 15 Uhr regnet es nicht mehr und ich mache einen Spaziergang am Arlanzon entlang, durch den Park und zurück zur Kathedrale. Vor der Kirche oberhalb findet eine Hochzeit statt - es sind wohl Hirten in ihre Trachten. Alle tanzen zu Jotamusik, dann gibt es Kuchen und Wein für alle - ich mache viele Photos. Um 18 Uhr mache ich noch einen Spaziergang in die andere Richtung. In einer Kirche ist eine weitere Hochzeit und als ich aus der Kirche komme, ist auf dem Platz eine weitere Boda mit Musik und Tanz im Gange. Dann suche ich ein Restaurant zum Abendessen und lande wieder im Goana, wie heute morgen. Erst noch ein Weißwein, dann wird um 20 Uhr der Comedor geöffnet - es gibt Patatas con Chorizo, Salmon und Bratapfel (kalt), Rotwein und Cafe solo - alles für 15 EUR. Um 20:50 ist es schon dunkel, aber die Straßen sind voller Menschen.
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Freitag, 28. September 2012
Von Atapuerca nach Burgos
Strecke: 21 km (↑ 168 m - ↓ 257 m) - TOTAL: 264 km
Es nieselt und ich warte noch bis 9:30. Da ich die letzten 12 km ohnehin mit dem Bus fahren wollte, nehme ich ein Taxi - 26 EUR. In Burgos im Hotel Jacobeo für 2 Tage gebucht - 44 EUR pro Nacht. Neue Camera Fujiflm Finepix T200 für 80 EUR gekauft bei Alcampo. Viel in Burgos herumgelaufen.
21 km.
Es nieselt und ich warte noch bis 9:30. Da ich die letzten 12 km ohnehin mit dem Bus fahren wollte, nehme ich ein Taxi - 26 EUR. In Burgos im Hotel Jacobeo für 2 Tage gebucht - 44 EUR pro Nacht. Neue Camera Fujiflm Finepix T200 für 80 EUR gekauft bei Alcampo. Viel in Burgos herumgelaufen.
21 km.
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Donnerstag, 27. September 2012
Von Villafranca Montes de Oca nach Atapuerca
Strecke: 18 km (↑ 307 m - ↓ 295 m) - TOTAL: 243 km
In der Pension ist schon vor 6 Uhr Lärm - wo wollen die eigentlich alle so frűh hin? Ich schlafe nochmal ein bis um 8 Uhr der Wecker klingelt. Gegen 8:45 mache ich mich auf den Weg. Es geht gleich steil hinauf. Nach einer Viertelstunde wird der Anstieg etwas flacher - das sind also die Gansberge. Nach einer Stunde ist der höchste Punkt erreicht. Ein Rentnerehepaar aus Quebec tut sich sehr schwer, ihre Tourenräder hinaufzuschieben. Kurze Pause, dann geht es auf guten Waldwegen relativ eben leicht voran. Die Sonne kommt jetzt durch und es ist vor allem kein Wind. Dann erreiche ich ein Mahnmal für Opfer im Bürgerkrieg. Kurz darauf geht steil hinunter und noch steilen wieder hinauf, um einen Bach zu überqueren. Dann geht es auf schõnen Wegen weiter leicht hinunter durch den Wald. Konzentriert stolpere ich und ich bin wieder mal am Boden - die rechte Hand etwas aufgeschlagen. Gegen 11:30 kommt San Juan de Ortega in Sicht und ich will ein Photo machen, da merke ich dass da Display der Camera offenbar beim Sturz kaputt gegangen ist. Da werde ich mir morgen in Büros wohl Ersatz beschaffen müssen. Kurz vor dem Kloster kommen dann auch endlich die beiden aus Quebec mit ihren Rãdern wieder vorbei. Kloster und Kirche sind offen und können besichtigt werden. Dann noch einen Cafe von Leche mit einer Magdalena in der Bar, dann geht es un 12 Uhr weiter. Ûber Waldwegen erreiche ich Ages und ûber die Landstraße geht es nach Atapuerca. In der Albergue So Peregrino komme ich kurz nach 1 Uhr an und bekomme das letzte Einzelzimmer für 25 EUR. Mittlerweile ist die Sonne wieder hinter Wolken verschwunden und es ist recht kühl. Das Dorf wirkt sehr verschlafen.
In der Pension ist schon vor 6 Uhr Lärm - wo wollen die eigentlich alle so frűh hin? Ich schlafe nochmal ein bis um 8 Uhr der Wecker klingelt. Gegen 8:45 mache ich mich auf den Weg. Es geht gleich steil hinauf. Nach einer Viertelstunde wird der Anstieg etwas flacher - das sind also die Gansberge. Nach einer Stunde ist der höchste Punkt erreicht. Ein Rentnerehepaar aus Quebec tut sich sehr schwer, ihre Tourenräder hinaufzuschieben. Kurze Pause, dann geht es auf guten Waldwegen relativ eben leicht voran. Die Sonne kommt jetzt durch und es ist vor allem kein Wind. Dann erreiche ich ein Mahnmal für Opfer im Bürgerkrieg. Kurz darauf geht steil hinunter und noch steilen wieder hinauf, um einen Bach zu überqueren. Dann geht es auf schõnen Wegen weiter leicht hinunter durch den Wald. Konzentriert stolpere ich und ich bin wieder mal am Boden - die rechte Hand etwas aufgeschlagen. Gegen 11:30 kommt San Juan de Ortega in Sicht und ich will ein Photo machen, da merke ich dass da Display der Camera offenbar beim Sturz kaputt gegangen ist. Da werde ich mir morgen in Büros wohl Ersatz beschaffen müssen. Kurz vor dem Kloster kommen dann auch endlich die beiden aus Quebec mit ihren Rãdern wieder vorbei. Kloster und Kirche sind offen und können besichtigt werden. Dann noch einen Cafe von Leche mit einer Magdalena in der Bar, dann geht es un 12 Uhr weiter. Ûber Waldwegen erreiche ich Ages und ûber die Landstraße geht es nach Atapuerca. In der Albergue So Peregrino komme ich kurz nach 1 Uhr an und bekomme das letzte Einzelzimmer für 25 EUR. Mittlerweile ist die Sonne wieder hinter Wolken verschwunden und es ist recht kühl. Das Dorf wirkt sehr verschlafen.
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Mittwoch, 26. September 2012
Von Belorado nach Villafranca Montes de Oca
Strecke: 12 km (↑ 234 m - ↓ 68 m) - TOTAL: 225 km
Heute bis um 8 Uhr geschlafen und in der Pension Waslala einen Tee getrunken. Der Inhaber sagt mir, dass er gehoert hat, dass wegen einer grossen Pilgergruppe alle Unterkuenfte in San Juan Ortega und auch 4 km weiter in Ages belegt sind - die Herberge in San Juan Ortega ist nicht zu empfehlen. Ich werde also nur 13 km nach Villafranca Montes de Oca gehen und dort uebernachten. Der Hollaender empfiehlt mir die Casa Rural direkt neben dem grossen Restaurant am Ortseingang. Ich kann mit Kreditkarte bezahlen - die beiden Tees werden nicht berechnet.
Gegen 8:45 gehe ich los, der Laden an der Playa Mayor hat noch geschlossen, aber heute gehe ich ja nicht sehr weit. Es ist frisch draussen und ich muss die Jacke zumachen. Der Himmel ist relativ klar und es sieht nicht nach Regen aus. Auf guten Wegen geht es aus Belorado hinaus und jetzt frischt auch der Wind wieder auf, er ist aber laengst nicht so kraeftig wie gestern und vorgestern. Es sind recht wenige Pilger unterwegs - die sind wohl alle schon frueher losgegangen. Ueber Tosantos und zwei weitere Doerfer komme ich ohne Rast gut voran und bin schon um 11 Uhr in Villafranca. Das waren heute nur leichte 13 km.
Auf der Nationalstrasse herrscht wirklich wie im Buch beschrieben ein gewaltiger Verkehr, auch viele schwere Laster. Die Casa Rural finde ich gleich und die nette junge Frau kommt von nebenan aus dem Restaurant El Pajaro und zeigt mir die Zimmer. Sie sind richtig schoen eingerichtet und ich nehme das Einzelzimmer fuer 18 EUR. Internet gibt es nicht, aber sie sagt mir, dass es in der Albergue verfuegbar ist. Ich gehe erstmal ins El Pajaro nebenan und goenne mir ein grosses Bocadillo mit Tortilla und einen Cafe con Leche - ich esse drinnen, denn draussen blaest immer noch ein kalter Wind. Danach gehe ich in den Supermercado gegenueber und kaufe Getraenke, Obst und Joghurt. Nach einer Rast im Zimmer gehe ich in die Albergue - sie wird gerade renoviert - und nutze einen der Internet-PCs fuer 1 EUR / 20 Minuten wie ueblich. Morgen werde ich wohl bis Atapuerca weitergehen und dann nach Burgos. Ich buche fuer Freitag das Hotel Jacobeo ueber BOOKING.COM fuer 44 EUR.
Heute bis um 8 Uhr geschlafen und in der Pension Waslala einen Tee getrunken. Der Inhaber sagt mir, dass er gehoert hat, dass wegen einer grossen Pilgergruppe alle Unterkuenfte in San Juan Ortega und auch 4 km weiter in Ages belegt sind - die Herberge in San Juan Ortega ist nicht zu empfehlen. Ich werde also nur 13 km nach Villafranca Montes de Oca gehen und dort uebernachten. Der Hollaender empfiehlt mir die Casa Rural direkt neben dem grossen Restaurant am Ortseingang. Ich kann mit Kreditkarte bezahlen - die beiden Tees werden nicht berechnet.
Gegen 8:45 gehe ich los, der Laden an der Playa Mayor hat noch geschlossen, aber heute gehe ich ja nicht sehr weit. Es ist frisch draussen und ich muss die Jacke zumachen. Der Himmel ist relativ klar und es sieht nicht nach Regen aus. Auf guten Wegen geht es aus Belorado hinaus und jetzt frischt auch der Wind wieder auf, er ist aber laengst nicht so kraeftig wie gestern und vorgestern. Es sind recht wenige Pilger unterwegs - die sind wohl alle schon frueher losgegangen. Ueber Tosantos und zwei weitere Doerfer komme ich ohne Rast gut voran und bin schon um 11 Uhr in Villafranca. Das waren heute nur leichte 13 km.
Auf der Nationalstrasse herrscht wirklich wie im Buch beschrieben ein gewaltiger Verkehr, auch viele schwere Laster. Die Casa Rural finde ich gleich und die nette junge Frau kommt von nebenan aus dem Restaurant El Pajaro und zeigt mir die Zimmer. Sie sind richtig schoen eingerichtet und ich nehme das Einzelzimmer fuer 18 EUR. Internet gibt es nicht, aber sie sagt mir, dass es in der Albergue verfuegbar ist. Ich gehe erstmal ins El Pajaro nebenan und goenne mir ein grosses Bocadillo mit Tortilla und einen Cafe con Leche - ich esse drinnen, denn draussen blaest immer noch ein kalter Wind. Danach gehe ich in den Supermercado gegenueber und kaufe Getraenke, Obst und Joghurt. Nach einer Rast im Zimmer gehe ich in die Albergue - sie wird gerade renoviert - und nutze einen der Internet-PCs fuer 1 EUR / 20 Minuten wie ueblich. Morgen werde ich wohl bis Atapuerca weitergehen und dann nach Burgos. Ich buche fuer Freitag das Hotel Jacobeo ueber BOOKING.COM fuer 44 EUR.
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Dienstag, 25. September 2012
Von Santo Domingo nach Belorado
Strecke: 23 km (↑ 395 m - ↓ 262 m) - TOTAL: 213 km
Ein Schöner Sonnenaufgang verabschiedet mich aus Santo Domingo de la Calzada. Wieder viel Wind auf der Strecke ueber Grañon, Redecilla del Camino, Castildelgado nach Violaria de Rioja. Das ist der Geburtsort von Santo Domingo und hier befindet sich auch die berühmte von Paolo Coelho gesponsorte Albergue von Acacio und Orietta. Wegen dem Wind will man sich garnicht niederlassen für eine Pause. Bei immer stärkerem Gegenwind geht es über Villamayor del Rio nach Belorado hinein und ich finde bald die Casa Waslala. Die 23 km mit starkem Gegenwind waren schon ganz schön anstrengend und ich bin gegen 13:00 da.
Die Casa Waslala hat nur 3 Zimmer und es ist eins für mich frei - es kosten 24 EUR. Der Eigentümer ist ein Holländer, er hat viele Jahre in Lateinamerika gelebt und betreibt diese Pension mit seiner Frau aus Nicaragua. Es gibt gleich einen Tee zum Aufwärmen - draußen sieht es jetzt nach Regen aus. Einen anderen Pilger treffe ich hier wieder, er ist aus Kapstadt und kann sich mit dem Holländer auf Afrikaans gut unterhalten. Im Zimmer haengt sogar ein Bademantel und ich nehme erstmal eine heiße Dusche. Internet ist per WiFi verfügbar und so schnell, dass man sogar problemlos die deutschen Fernsehsender anschauen kann.
Um 17 Uhr hat es angefangen zu regnen und ich verschiebe den Stadtrundgang. Um 19 Uhr nieselt es immer noch ein bisschen, ich schaue mir die beiden Kirchen und die Plaza Mayor an und suche ein Restaurant fürs Abendessen. Zufällig treffe ich Pato und John, die es auch noch vor dem Regen bis zu ihrer Unterkunft geschafft haben - auch sie sind etwas vom Wind genervt. Pato erzählt, dass es in der Bar Eterna gleich um die Ecke gutes Essen geben soll - den Tip hat sie von ihrer Wirtin. Ich gehe nochmal in die andere Richtung um die Altstadt, finde aber nichts weiter.
Um 7:30 Uhr gehe ich zur Bar Eterna - es sieht nicht direkt nach Restaurant aus, aber der Wirt hinter der Theke sagt, ich soll nach hinten gehen, da stehen fünf Tische und es würde auch gleich etwas zum Essen geben. Dann kommt auch gleich seine Frau und erzählt was gibt - ich nehme Croquetas, Filete de Ternera, ein Glas Rioja.und ein Wasser. Im Fernseher läuft ein halter Western mit Lex Barker. Das Essen kommt recht schnell und ist ganz vorzüglich. Ich nehme ein weiteres Glas Rioja und Flan zum Dessert. Jetzt ist es fas 8 Uhr und die Kneipe füllt sich mit Einheimischen, an zwei Tischen spielen sie Karten und einige stehen drumherum und lästern - wie bei uns beim Skat. Zum Abschluss nehme ich noch einen Cafe Solo und bezahle insgesamt 15 EUR. Pato und John sind bisher nicht aufgetaucht, vielleicht sind sie noch in der Kirche, die um 8 Uhr beginnen sollte. Ich gehe zurück zur Pension, surfe mit dem Smartphone noch ein bisschen im Internet und genieße das tolle Bett.
Ein Schöner Sonnenaufgang verabschiedet mich aus Santo Domingo de la Calzada. Wieder viel Wind auf der Strecke ueber Grañon, Redecilla del Camino, Castildelgado nach Violaria de Rioja. Das ist der Geburtsort von Santo Domingo und hier befindet sich auch die berühmte von Paolo Coelho gesponsorte Albergue von Acacio und Orietta. Wegen dem Wind will man sich garnicht niederlassen für eine Pause. Bei immer stärkerem Gegenwind geht es über Villamayor del Rio nach Belorado hinein und ich finde bald die Casa Waslala. Die 23 km mit starkem Gegenwind waren schon ganz schön anstrengend und ich bin gegen 13:00 da.
Die Casa Waslala hat nur 3 Zimmer und es ist eins für mich frei - es kosten 24 EUR. Der Eigentümer ist ein Holländer, er hat viele Jahre in Lateinamerika gelebt und betreibt diese Pension mit seiner Frau aus Nicaragua. Es gibt gleich einen Tee zum Aufwärmen - draußen sieht es jetzt nach Regen aus. Einen anderen Pilger treffe ich hier wieder, er ist aus Kapstadt und kann sich mit dem Holländer auf Afrikaans gut unterhalten. Im Zimmer haengt sogar ein Bademantel und ich nehme erstmal eine heiße Dusche. Internet ist per WiFi verfügbar und so schnell, dass man sogar problemlos die deutschen Fernsehsender anschauen kann.
Um 17 Uhr hat es angefangen zu regnen und ich verschiebe den Stadtrundgang. Um 19 Uhr nieselt es immer noch ein bisschen, ich schaue mir die beiden Kirchen und die Plaza Mayor an und suche ein Restaurant fürs Abendessen. Zufällig treffe ich Pato und John, die es auch noch vor dem Regen bis zu ihrer Unterkunft geschafft haben - auch sie sind etwas vom Wind genervt. Pato erzählt, dass es in der Bar Eterna gleich um die Ecke gutes Essen geben soll - den Tip hat sie von ihrer Wirtin. Ich gehe nochmal in die andere Richtung um die Altstadt, finde aber nichts weiter.
Um 7:30 Uhr gehe ich zur Bar Eterna - es sieht nicht direkt nach Restaurant aus, aber der Wirt hinter der Theke sagt, ich soll nach hinten gehen, da stehen fünf Tische und es würde auch gleich etwas zum Essen geben. Dann kommt auch gleich seine Frau und erzählt was gibt - ich nehme Croquetas, Filete de Ternera, ein Glas Rioja.und ein Wasser. Im Fernseher läuft ein halter Western mit Lex Barker. Das Essen kommt recht schnell und ist ganz vorzüglich. Ich nehme ein weiteres Glas Rioja und Flan zum Dessert. Jetzt ist es fas 8 Uhr und die Kneipe füllt sich mit Einheimischen, an zwei Tischen spielen sie Karten und einige stehen drumherum und lästern - wie bei uns beim Skat. Zum Abschluss nehme ich noch einen Cafe Solo und bezahle insgesamt 15 EUR. Pato und John sind bisher nicht aufgetaucht, vielleicht sind sie noch in der Kirche, die um 8 Uhr beginnen sollte. Ich gehe zurück zur Pension, surfe mit dem Smartphone noch ein bisschen im Internet und genieße das tolle Bett.
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Montag, 24. September 2012
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